Viele Menschen warten mit dem Pflanzen von Stauden bis zum Frühjahr. Dabei ist Ende September eine hervorragende Zeit, um den Garten zu ergänzen. Der Boden ist von den Sommermonaten noch warm, während die Temperaturen inzwischen sinken. Das sind ideale Bedingungen für neue Pflanzen.

Weniger Hitze, mehr Zeit zum Anwurzeln

Eine frisch gepflanzte Staude muss im Frühjahr oder Sommer oft mit viel Sonne und Verdunstung zurechtkommen. Jetzt sieht das anders aus. Die kühleren Temperaturen sorgen dafür, dass die Pflanze weniger schnell austrocknet und sich in Ruhe an ihren neuen Standort gewöhnen kann.

Unter der Erde passiert währenddessen einiges. Die Wurzeln können sich weiterentwickeln, sodass die Pflanze im Frühjahr bereits eine gute Grundlage hat. Sobald die Temperaturen wieder steigen, kann sie schneller in die neue Wachstumsphase starten.

Du pflanzt jetzt, aber gibst deinem Garten schon einen Vorsprung für das nächste Jahr.

Welche Stauden kann man jetzt pflanzen?

Die Auswahl ist groß. Denke zum Beispiel an Geranium ‘Rozanne’ für eine lange Blüte, Echinacea purpurea ‘Happy Star’ für ihre großen weißen Blüten oder Veronicastrum ‘Kleine Erica’, um dem Beet Höhe und Struktur zu verleihen.

Auch Eupatorium coelestinum und Anthericum ramosum sind schöne Möglichkeiten, um mehr Abwechslung in den Garten zu bringen.

Jetzt pflanzen, später genießen

Stauden kommen jedes Jahr wieder und werden oft mit der Zeit immer üppiger. Wenn du sie jetzt pflanzt, gibst du ihnen genügend Zeit, sich vor dem Frühjahr in Ruhe zu etablieren.

Du musst also nicht automatisch bis zum Frühjahr warten. Wer jetzt pflanzt, legt bereits den Grundstein für einen schönen und üppigen Garten in der nächsten Saison.